Trotz hoher Zubauraten bei Photovoltaik bleibt die Lücke groß – insbesondere im Winterhalbjahr. Gleichzeitig steigen die Anforderungen an Versorgungssicherheit, Netzstabilität und Systemresilienz. Der Fokus allein auf fluktuierende Stromerzeugung greift daher zu kurz.
Systemische Lösungen statt isolierter Zubau
Die Energiewende ist nicht nur eine Frage zusätzlicher Megawatt, sondern der richtigen Kombination von Technologien. Steuerbare, flexible erneuerbare Energien wie Bioenergie spielen dabei eine zentrale Rolle. Sie ermöglichen:
- eine verlässliche Energieversorgung auch bei geringer Sonneneinstrahlung
- die Nutzung regional verfügbarer Reststoffe
- eine Entlastung von Netzen durch dezentrale Erzeugung
In Kombination mit Photovoltaik, Speichern und Wärmenetzen entstehen robuste Energiesysteme, die sowohl ökologisch als auch wirtschaftlich tragfähig sind.
Umsetzung wird zum entscheidenden Faktor
Während politische Ziele und Kapital grundsätzlich vorhanden sind, liegt die eigentliche Herausforderung in der konkreten Umsetzung vor Ort: genehmigungsfähige Projekte, integrierte Konzepte und Partnerschaften mit Kommunen und Industrie.
Für Varem Energie bestätigt diese Entwicklung den eingeschlagenen Weg, die Energie dort zu erzeugen, wo die Ressourcen anfallen.
Quelle: swissinfo
